
Der Musikproduzent Daniel Troha hat zusammen mit zwei Partnern SMOPP Records gegründet – Deutschlands erstes Label für KI-generierte Musik. Das Label präsentiert mit KAI NØIR einen komplett künstlich erstellten 19-jährigen Musiker aus Kopenhagen, dessen Erscheinung und Songs mithilfe der KI-Software Suno produziert wurden.
KI-Musik erobert die Streaming-Plattformen
KI-generierte Musik verbreitet sich rasant auf den Streamingdiensten. Bei Deezer sind bereits fast 40 Prozent der hochgeladenen Stücke reine KI-Produkte – das entspricht etwa 60.000 Songs pro Tag. Experten gehen davon aus, dass Spotify und Apple Music ähnliche Zahlen aufweisen, auch wenn diese keine entsprechenden Statistiken veröffentlichen.
Erfolgreiche KI-Künstler als Vorbilder
Mehrere KI-generierte Künstler haben bereits kommerziellen Erfolg erzielt. Die fiktive Band Velvet Sundown, die KI-Soulsängerin Sienna Rose und Xania Monet zeigen das Potenzial auf. Letztere schaffte es sogar in die US-Billboard-Charts und demonstrierte damit die Marktfähigkeit künstlicher Musikerinnen.
Schnelle Produktion als Wettbewerbsvorteil
Daniel Troha, der jahrzehntelang für Sarah Connor und die No Angels produzierte, sieht in der KI-Technologie einen entscheidenden Vorteil. Die Erstellung eines KI-generierten Songs samt passendem Avatar kostet wenig Zeit und Geld. SMOPP Records will eine Plattform für Menschen bieten, die sich musikalisch über KI-Tools ausdrücken möchten.
Häufig gestellte Fragen
Was ist SMOPP Records?
SMOPP Records ist Deutschlands erstes Plattenlabel für KI-generierte Musik, gegründet von Daniel Troha und zwei Partnern.
Wie viel KI-Musik gibt es auf Streaming-Plattformen?
Bei Deezer sind fast 40 Prozent der Uploads KI-Musik – etwa 60.000 Songs täglich.
Wer ist KAI NØIR?
KAI NØIR ist ein komplett künstlicher 19-jähriger Musiker aus Kopenhagen, dessen Aussehen und Musik per KI erstellt wurde.
Welche KI-Künstler waren bereits erfolgreich?
Xania Monet erreichte die US-Billboard-Charts, Velvet Sundown und Sienna Rose zeigten ebenfalls kommerziellen Erfolg.
