
Das FBI hat den Angriff auf die Synagoge Temple Israel in West Bloomfield am 12. März 2024 als von der Hisbollah inspirierten Terrorakt eingestuft. Der 41-jährige Angreifer Ayman Mohamad G. raste mit einem Pickup in das Gebäude und starb nach einem Schusswechsel durch eine selbst zugefügte Schusswunde.
Hintergrund des Angriffs
Der im Libanon geborene Täter hatte laut FBI bereits vor dem Tod seiner Familienmitglieder pro-Hisbollah-Material konsumiert. Am 5. März wurden G.s Bruder, dessen zwei Kinder und ein weiterer Bruder bei einem israelischen Angriff im Libanon getötet. Die FBI-Ermittlerin Jennifer Runyan erklärte, G. habe gezielt nach jüdischen Kultur-, Religions- und Bildungszentren im Großraum Detroit recherchiert.
Ablauf und Folgen des Anschlags
Das mit Feuerwerkskörpern und Benzin beladene Fahrzeug blieb in einem Flur stecken und fing Feuer. Ein Sicherheitsbeamter wurde verletzt, mehrere Einsatzkräfte mussten wegen Rauchvergiftung behandelt werden. Etwa 10 Minuten vor dem Angriff schickte G. ein Video an seine Schwester, in dem er erklärte, «so viele von ihnen zu töten, wie ich nur kann».
Rechtliche Einschätzung
US-Staatsanwalt Jerome Gorgon betonte, G. habe «unter Anweisung und Kontrolle der Hisbollah gehandelt». Terrorpropaganda sei darauf ausgelegt, sogenannte einsame Wölfe dazu zu bringen, im Namen der Terrororganisation zu handeln. Rechtlich mache es keinen Unterschied, ob Hisbollah-Anführer Naim Kassem den Mann persönlich angewiesen habe oder ob er dem allgemeinen Aufruf gefolgt sei.
Häufig gestellte Fragen
Wann fand der Angriff auf die Synagoge in Detroit statt?
Der Angriff auf die Synagoge Temple Israel in West Bloomfield ereignete sich am 12. März 2024.
Wer war der Attentäter der Synagoge in Michigan?
Der Täter war der 41-jährige Ayman Mohamad G., der im Libanon geboren wurde.
Warum stuft das FBI den Angriff als Hisbollah-inspiriert ein?
Der Täter konsumierte pro-Hisbollah-Material und handelte laut FBI unter deren Anweisung und Kontrolle.
Gab es Verletzte bei dem Synagogen-Angriff?
Ein Sicherheitsbeamter wurde verletzt und mehrere Einsatzkräfte mussten wegen Rauchvergiftung behandelt werden.
