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Hessisches Jagdrecht: Jagd auf Baummarder ab 1. April

Hessisches Jagdrecht: Jagd auf Baummarder ab 1. April

Das neue hessische Jagdrecht erlaubt ab dem 1. April 2024 die Jagd auf Baummarder und Iltis. Hessens Jagdminister Ingmar Jung (CDU) setzt damit die Bundesverordnung um, die verschiedene Jagdzeiten für diese Säugetiere vorsieht.

Kritik von Naturschutzverbänden

Der Naturschutzbund (Nabu) Hessen kritisiert die Reform scharf. Mark Harthun vom Nabu argumentiert, dass die Jagd auf diese Arten gegen EU-Recht verstoße, da sie nur bei einem nachgewiesenen günstigen Erhaltungszustand erlaubt sei. Der Iltis wird in der Roten Liste Hessens als stark gefährdet gelistet, während der Baummarder als mäßig häufig gilt. Der BUND Hessen sieht keinen vernünftigen Grund für die Jagd auf den Baummarder, da er keine Schäden anrichte.

Änderungen im Jagdrecht

Für Baummarder, Iltis, Hermelin und Mauswiesel gab es in Hessen bislang keine Jagdzeiten. Die Reform führt nun die Bundesverordnung ein, die für verschieden lange Phasen eine Jagd erlaubt. Minister Jung sieht die Jagd durch tausende Jägerinnen und Jäger deutlich gestärkt. Die modernisierten Regeln seien praxisnah und rechtssicher.

Rechtliche Schritte angekündigt

Der Nabu Hessen denkt über rechtliche Schritte gegen die Reform nach. Die Naturschützer argumentieren, dass schwindende Lebensräume und Umweltgifte bereits Bedrohungen für diese Tierarten darstellen. Für den Baummarder sehen die Prognosen langfristig schlecht aus, obwohl er derzeit noch als mäßig häufig eingestuft wird.

Häufig gestellte Fragen

Wann tritt das neue hessische Jagdrecht in Kraft?

Das neue hessische Jagdrecht tritt am 1. April 2024 in Kraft und erlaubt dann die Jagd auf Baummarder und Iltis.

Warum kritisieren Naturschützer das neue Jagdrecht?

Naturschützer argumentieren, dass die Jagd gegen EU-Recht verstößt, da der Iltis als stark gefährdet gilt und kein günstiger Erhaltungszustand nachgewiesen ist.

Welche Tiere dürfen in Hessen neu bejagt werden?

Ab April 2024 dürfen in Hessen Baummarder, Iltis, Hermelin und Mauswiesel bejagt werden, für die es bislang keine Jagdzeiten gab.

Wer ist für die Jagdrechtsreform in Hessen verantwortlich?

Hessens Jagdminister Ingmar Jung (CDU) hat die Reform des Jagdrechts vorangetrieben und setzt damit die Bundesverordnung um.

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