
Ganztägige Warnstreiks legen bayerischen Nahverkehr lahm
Die Gewerkschaft Ver.di hat für Dienstag ganztägige Warnstreiks im Nahverkehr in neun bayerischen Städten angekündigt. Betroffen sind U-Bahn, Bus und Tram in München und Nürnberg sowie der öffentliche Nahverkehr in Augsburg, Regensburg, Fürth, Bayreuth, Dachau, Passau, Landshut und Schweinfurt. S- und Regionalbahnen bleiben vom Streik verschont.
In Regensburg wird ein Notfahrplan eingerichtet, ähnliche Maßnahmen sind in den meisten anderen betroffenen Städten zu erwarten. Im Busbereich kann teilweise ein Teilverkehr mit externen Dienstleistern aufrechterhalten werden, während bei U-Bahn und Straßenbahnen stärkere Ausfälle zu erwarten sind.
Kontekst
Der Warnstreik findet am Vortag der fünften Verhandlungsrunde für Bayern statt und soll Druck auf die Arbeitgeber ausüben. Im aktuellen Tarifkonflikt gab es bereits zahlreiche Arbeitsniederlegungen. In Bayreuth und Bamberg laufen noch bis Samstagnacht weitere Warnstreiks. Die Gewerkschaft hat ihre ursprünglichen Forderungen bereits reduziert und fordert nun eine Entgelterhöhung um 550 Euro in zwei Schritten bei einer Laufzeit von 24 Monaten sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit.
Думки та оцінки
Nach Angaben von Ver.di zeigt die Gewerkschaft “großes Verständnis für den Frust der Fahrgäste” und ist sich der angespannten Situation angesichts hoher Energiepreise bewusst. “All diese Probleme können jedoch nur politisch gelöst und nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden”, heißt es in der Stellungnahme.
Die Arbeitgeberseite hatte nach der letzten Verhandlungsrunde mitgeteilt, ihr Angebot verbessert zu haben, bezeichnete die Gewerkschaftsforderungen jedoch als “realitätsfern”. Verkehrsexperten rechnen mit erheblichen Beeinträchtigungen für Pendler und den innerstädtischen Verkehr in den betroffenen Metropolregionen.
Was kommt als nächstes
Die entscheidende fünfte Verhandlungsrunde steht unmittelbar bevor. Sollten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber nicht einigen, sind weitere Streikaktionen zu erwarten. Die reduzierten Forderungen von Ver.di könnten jedoch einen Kompromiss ermöglichen und den monatelangen Tarifkonflikt beenden.
Kontekst
Der Warnstreik findet am Vortag der fünften Verhandlungsrunde für Bayern statt und soll Druck auf die Arbeitgeber ausüben. Im aktuellen Tarifkonflikt gab es bereits zahlreiche Arbeitsniederlegungen. In Bayreuth und Bamberg laufen noch bis Samstagnacht weitere Warnstreiks. Die Gewerkschaft hat ihre ursprünglichen Forderungen bereits reduziert und fordert nun eine Entgelterhöhung um 550 Euro in zwei Schritten bei einer Laufzeit von 24 Monaten sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit.
Думки та оцінки
Nach Angaben von Ver.di zeigt die Gewerkschaft “großes Verständnis für den Frust der Fahrgäste” und ist sich der angespannten Situation angesichts hoher Energiepreise bewusst. “All diese Probleme können jedoch nur politisch gelöst und nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden”, heißt es in der Stellungnahme.
Die Arbeitgeberseite hatte nach der letzten Verhandlungsrunde mitgeteilt, ihr Angebot verbessert zu haben, bezeichnete die Gewerkschaftsforderungen jedoch als “realitätsfern”. Verkehrsexperten rechnen mit erheblichen Beeinträchtigungen für Pendler und den innerstädtischen Verkehr in den betroffenen Metropolregionen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Städte sind vom Nahverkehrsstreik in Bayern betroffen?
Betroffen sind München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Fürth, Bayreuth, Dachau, Passau, Landshut und Schweinfurt. S- und Regionalbahnen fahren normal.
Wie lange dauert der Ver.di-Streik im bayerischen Nahverkehr?
Der Warnstreik findet ganztägig am Dienstag statt. In den meisten Städten wird ein Notfahrplan eingerichtet.
Was fordert Ver.di in den Tarifverhandlungen?
Die Gewerkschaft fordert eine Entgelterhöhung um 550 Euro in zwei Schritten bei 24 Monaten Laufzeit sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit.
Fahren S-Bahn und Regionalzüge während des Streiks?
Ja, S- und Regionalbahnen sind vom Warnstreik nicht betroffen und fahren nach regulärem Fahrplan.
