DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi hat Vizekanzler Lars Klingbeils (SPD) Forderung nach mehr Arbeit in Deutschland zurückgewiesen. «In Deutschland wird genug gearbeitet», sagte Fahimi dem Tagesspiegel am Montag. Sie verwies auf Kurzarbeiter und 120.000 Menschen, die 2025 in der Industrie ihren Job verloren haben.
Fahimi betonte, dass Deutschland kein Problem mit dem Arbeitsvolumen habe. In Vollzeitjobs werde hierzulande nicht weniger gearbeitet als im europäischen Ausland. Die Gewerkschaftschefin empfahl der SPD, ihr politisches Profil zu schärfen.
