Am Sonntag findet in Ungarn die Parlamentswahl statt. Ministerpräsident Viktor Orban regiert seit 2010 und strebt eine weitere Amtszeit an. Diesmal könnte der Ausgang jedoch anders ausfallen als in den vergangenen Wahlen.
Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft ist Ungarn nach 16 Jahren Orban-Regierung vom einstigen Vorzeigeland zu einem der Schlusslichter in der EU-Wohlstandsstatistik geworden. Eine «Abstiegsspirale» durch autoritäres Regieren wird als Ursache genannt.
