
Drei US-Soldaten im Alter von 20 bis 21 Jahren warfen am Abend illegale Feuerwerkskörper auf vorbeifahrende Autos auf einer Bundesstraße im Landkreis Tirschenreuth. Die Polizei stoppte den Geländewagen nach einer 20 Kilometer langen Verfolgungsfahrt in Grafenwöhr.
Vorfall auf der Bundesstraße nahe Erbendorf
Der Beifahrer eines nachfolgenden Wagens beobachtete den Vorfall nahe Erbendorf und alarmierte die Polizei. Die drei Soldaten warfen während der Fahrt etwa 20 bis 30 explodierende Feuerwerkskörper aus dem Fenster ihres Geländewagens, einige davon gezielt auf entgegenkommende Fahrzeuge. Zusätzlich fuhren die Männer zu schnell.
Kontrolle und Festnahme in Grafenwöhr
Die Beamten stoppten das Fahrzeug schließlich in Grafenwöhr im Landkreis Neustadt an der Waldnaab, wo sich auch der vom US-Militär verwaltete Nato-Truppenübungsplatz befindet. Bei der Kontrolle des Privatwagens fanden die Polizisten eine erhebliche Anzahl an in Deutschland illegalen Feuerwerkskörpern sowie zahlreiche E-Zigaretten-Liquids aus Tschechien.
Ermittlungen und weitere Schritte
Die US-Soldaten wurden der amerikanischen Militärpolizei übergeben. Der Zoll ermittelt wegen der sichergestellten Liquids aus Tschechien. Die Polizei sucht nun nach den Autofahrern, deren Fahrzeuge von den Feuerwerkskörpern getroffen wurden, um das Ausmaß der Schäden zu ermitteln.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Feuerwerkskörper warfen die US-Soldaten?
Die drei Soldaten warfen etwa 20 bis 30 explodierende Feuerwerkskörper aus ihrem Fahrzeug.
Wo wurden die US-Soldaten gestoppt?
Die Polizei stoppte die Soldaten nach 20 Kilometern Verfolgungsfahrt in Grafenwöhr.
Was passierte mit den US-Soldaten nach der Festnahme?
Die drei Soldaten im Alter von 20 bis 21 Jahren wurden der amerikanischen Militärpolizei übergeben.
Welche illegalen Gegenstände wurden gefunden?
Bei der Kontrolle fanden die Beamten illegale Feuerwerkskörper und E-Zigaretten-Liquids aus Tschechien.
