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Australien ermittelt gegen Tech-Konzerne wegen Social-Media-Verbot

Australien ermittelt gegen Tech-Konzerne wegen Social-Media-Verbot

Australien hat Ermittlungen gegen fünf große Tech-Konzerne wegen Verstößen gegen das Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeleitet. eSafety Commissioner Julie Inman Grant erklärte im Januar 2025, dass Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube im Fokus der Untersuchungen stehen.

Das weltweit erste Social-Media-Verbot

Seit Dezember 2024 gilt in Australien das weltweit erste Verbot von Social-Media-Plattformen für Jugendliche unter 16 Jahren. Die ersten Wochen zeigten positive Effekte: Einen Monat nach Inkrafttreten hatten die Anbieter 4,7 Millionen Konten von australischen Jugendlichen gesperrt. Doch Julie Inman Grant kritisierte: «Am Anfang haben die meisten Plattformen die nötigen Schritte eingeleitet. Aber unsere jüngsten Beobachtungen zeigen, dass manche Firmen nicht genug tun, um dem australischen Recht zu folgen.»

Drastische Strafen für Tech-Konzerne

Bei Verstößen gegen das Gesetz drohen den Plattformen Geldstrafen von bis zu 49,5 Millionen australischen Dollar (rund 28,5 Millionen Euro). Die Verantwortung liegt allein bei den Tech-Konzernen — Jugendlichen oder ihren Eltern droht keine Strafe. Die australische Regierung rechnet damit, dass Jugendliche das Verbot durch gefälschte Ausweise oder KI-manipulierte Fotos umgehen werden.

Internationale Beobachtung und Nachahmer

Das australische Vorgehen wird weltweit von Regulierungsbehörden beobachtet. Frankreich, Malaysia und Indonesien haben bereits angekündigt, ähnliche Gesetze einführen zu wollen. Kommissarin Grant räumte ein, dass einige Konten von Minderjährigen weiterhin aktiv seien: «Wir erwarten nicht, dass Sicherheitsgesetze jeden einzelnen Verstoß verhindern.»

Häufig gestellte Fragen

Welche Strafen drohen Tech-Konzernen bei Verstößen?

Bei Verstößen gegen das Social-Media-Verbot drohen Geldstrafen von bis zu 49,5 Millionen australischen Dollar (28,5 Millionen Euro).

Welche Plattformen sind von den Ermittlungen betroffen?

Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube stehen im Fokus der australischen Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Social-Media-Verbot.

Wie viele Jugendkonten wurden bereits gesperrt?

Im ersten Monat nach Inkrafttreten des Verbots sperrten die Anbieter 4,7 Millionen Konten von australischen Jugendlichen unter 16 Jahren.

Welche Länder planen ähnliche Gesetze?

Frankreich, Malaysia und Indonesien haben angekündigt, ähnliche Social-Media-Verbote für Jugendliche einführen zu wollen.

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