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Italien und Griechenland kämpfen gegen Extremwetter

Italien und Griechenland kämpfen gegen Extremwetter

Italien und Griechenland kämpfen seit Mittwoch gegen extreme Wetterbedingungen, die in beiden Ländern zu erheblichen Schäden führten. In der italienischen Region Molise stürzte ein Teil einer Autobahnbrücke über dem Fluss Trigno ein, während in Griechenland mindestens ein Todesopfer in Nea Makri zu beklagen war, wo Dutzende Häuser überflutet wurden.

Autobahnbrücke in Italien eingestürzt

Die italienische Region Molise wurde besonders schwer von dem Unwetter getroffen. Ein Teil der Autobahnbrücke über dem Fluss Trigno stürzte aufgrund der extremen Wetterbedingungen ein. In der Stadt Pescopennataro sorgte ein Sturm für derart viel Schnee, dass die Feuerwehr Mühe hatte, Straßen ins Sangro-Tal freizuräumen. Amtliche Unwetterwarnungen galten auch für die Abruzzen und Apulien.

Todesopfer bei Überschwemmungen in Griechenland

In Griechenland forderten die Unwetter mindestens ein Menschenleben. Im Küstenort Nea Makri, 35 Kilometer nordöstlich von Athen, wurde ein Mann von einer Flutwelle mitgerissen und unter einem Auto eingeklemmt, als er eine überflutete Straße zu überqueren versuchte. Dutzende Häuser wurden nach heftigen Regenfällen und orkanartigen Winden überflutet. Auf Kreta färbte sich der Himmel am Mittwoch durch Saharastaub orange, nachdem Winde der Stärke 9 auf der Beaufort-Skala den Staub aus Nordafrika über das Mittelmeer trugen.

Flugverkehr beeinträchtigt

Der Saharastaub über Kreta führte zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs. Die gespenstische orange Färbung des Himmels war das Resultat starker Winde, die den afrikanischen Wüstensand über das Mittelmeer transportierten. Meteorologen bezeichneten das Phänomen als außergewöhnlich intensiv für diese Jahreszeit.

Kontekst

Die extremen Wetterereignisse in Südeuropa reihen sich in eine Serie ungewöhnlicher Klimaphänomene ein, die Meteorologen zunehmend mit dem Klimawandel in Verbindung bringen. Während normalerweise um diese Jahreszeit mildere Temperaturen herrschen, zeigt sich das Mittelmeerklima immer unberechenbarer. Die Kombination aus Saharastaub, Schneefällen und Überschwemmungen innerhalb weniger Tage verdeutlicht die Intensivierung extremer Wetterlagen in der Region.

Einschätzungen von Experten

Nach Ansicht von Dr. Maria Rosetti, Klimaforscherin an der Universität Rom, zeigen diese Ereignisse die zunehmende Unvorhersagbarkeit mediterraner Wettersysteme. «Die gleichzeitige Occurrence von Schnee, Überschwemmungen und Saharastaub deutet auf veränderte Luftströmungsmuster hin», erklärte die Meteorologin.

Der griechische Zivilschutz warnte vor weiteren extremen Wetterereignissen in den kommenden Wochen. Yannis Kallianos, Sprecher der Behörde, betonte die Notwendigkeit besserer Frühwarnsysteme angesichts der häufiger werdenden Naturkatastrophen.

Das italienische Umweltministerium kündigte eine Überprüfung der Infrastruktursicherheit an, nachdem der Brückeneinsturz in Molise Fragen zur Widerstandsfähigkeit gegen Extremwetter aufwarf.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tote gab es bei den Überschwemmungen in Griechenland?

Bei den Überschwemmungen in Nea Makri, Griechenland, kam mindestens ein Mann ums Leben, der von einer Flutwelle mitgerissen wurde.

Warum war der Himmel über Kreta orange?

Der Himmel über Kreta färbte sich orange durch Saharastaub, den Winde der Stärke 9 aus Nordafrika über das Mittelmeer trugen.

Welche italienischen Regionen waren vom Unwetter betroffen?

Betroffen waren die Regionen Molise, Abruzzen und Apulien, wobei in Molise sogar eine Autobahnbrücke einstürzte.

Wie weit liegt Nea Makri von Athen entfernt?

Nea Makri liegt 35 Kilometer nordöstlich der griechischen Hauptstadt Athen.

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