
FBI-Direktor Kash Patel ist Opfer eines Cyberangriffs durch iranische Hacker geworden. Die Gruppe «Handala Hack Team» veröffentlichte private E-Mails und Dokumente aus dem Zeitraum 2011 bis 2022 auf einer von russischen Servern betriebenen Website.
Hintergrund des Hackerangriffs
Das iranische «Handala Hack Team» reklamierte den Cyberangriff für sich und veröffentlichte persönliche sowie geschäftliche E-Mails von Patel. Die kompromittierten Daten stammen aus einem Zeitraum von etwa 11 Jahren, bevor Patel FBI-Direktor wurde. Ein FBI-Sprecher bestätigte den Angriff, betonte jedoch, dass die Informationen nicht aktuell seien und keine Regierungsdaten enthielten.
US-Reaktion und Belohnung
Das US-Außenministerium setzte eine Belohnung von bis zu 10 Millionen US-Dollar für Hinweise aus, die zur Identifizierung des iranischen Hackerteams führen. Die Webseite «Handala» wurde laut New York Times von einem russischen Server betrieben, was die internationale Dimension des Angriffs verdeutlicht.
Weitere iranische Cyberaktivitäten
Erst vergangene Woche verkündete das US-Justizministerium einen Schlag gegen iranische Hacker. Mehrere Webseiten mit Verbindungen zu iranischen Geheimdiensten wurden gesperrt. Die Gruppe «Handala» hatte bereits 2024 einen Cyberangriff auf ein US-amerikanisches Medizintechnikunternehmen für sich reklamiert. Patel führt das FBI seit etwas mehr als einem Jahr.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Kash Patel?
Kash Patel ist seit etwas mehr als einem Jahr Direktor des FBI (Federal Bureau of Investigation), der US-amerikanischen Bundespolizeibehörde.
Was ist das Handala Hack Team?
Das Handala Hack Team ist eine iranische Hackergruppe mit Verbindungen zu iranischen Geheimdiensten, die bereits mehrere Cyberangriffe auf US-Ziele durchgeführt hat.
Welche Belohnung bieten die USA für Hinweise?
Das US-Außenministerium bietet eine Belohnung von bis zu 10 Millionen US-Dollar für Informationen zur Identifizierung des iranischen Handala Hack Teams.
Aus welchem Zeitraum stammen die gehackten E-Mails?
Die kompromittierten E-Mails stammen aus dem Zeitraum von etwa 2011 bis 2022, also vor Patels Amtszeit als FBI-Direktor.
