
Heftige Windböen haben am Montagmorgen in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Bäume auf Straßen und Bahnstrecken umgestürzt. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Windböen bis Stärke 7, die noch bis Montagabend anhalten sollen.
Massive Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr
Besonders betroffen ist der Bahnverkehr zwischen Aachen und Herzogenrath, wo ein umgestürzter Baum die Schienen blockiert. Die Zuglinien RE1, RE4, RE18, RB20 und RB33 fahren nur eingeschränkt. Weitere Behinderungen gibt es zwischen Kempen und Krefeld, zwischen Solingen und Hilden sowie zwischen Jüchen und Rheydt-Odenkirchen.
Polizei erhält zahlreiche Notrufe
Die Polizei in Mettmann berichtete von vielen Anrufen besorgter Bürger wegen umgestürzter Bäume. In Köln fielen ebenfalls Bäume um und Gestrüpp wurde durch die Windböen losgerissen. Auch aus Düsseldorf kamen Meldungen über versperrte Straßen. Verletzte durch die umgestürzten Bäume wurden bislang nicht gemeldet.
Wetterwarnung bleibt bestehen
Landesweit gilt die niedrigste Wetterwarnstufe. Polizei und Feuerwehr warnen Autofahrer, dass während des gesamten Berufsverkehrs noch größere Äste auf den Fahrbahnen liegen könnten. Wie schnell die Schäden an den Gleisen behoben werden können, ist noch unklar.
Häufig gestellte Fragen
Welche Bahnlinien sind von den Sturmschäden betroffen?
Die Linien RE1, RE4, RE18, RB20 und RB33 fahren eingeschränkt, besonders zwischen Aachen und Herzogenrath.
Bis wann dauern die Windböen in NRW an?
Laut Deutschem Wetterdienst sind Windböen bis Stärke 7 noch bis Montagabend möglich.
Gab es Verletzte durch die umgestürzten Bäume?
Nein, bislang wurden keine Verletzten durch umgestürzte Bäume gemeldet.
Welche Städte sind besonders betroffen?
Besonders betroffen sind Aachen, Mettmann, Köln und Düsseldorf mit umgestürzten Bäumen auf Straßen.
